Dr. phil. nat. Ottmar Kling

Wissenschaftler, Manager und Ideenmanagement-Pionier

Dr. phil. nat. Ottmar Kling (* 28. März 1926 in Gelsenkirchen; † 31. Oktober 2005 in Aalen) war ein Physikochemiker und ein Pionier auf dem Gebiet des Ideenmanagements. Im Zweiten Weltkrieg wurde er nach dem Notabitur im Jahr 1943 an der Invasionsfront 1944 schwer verwundet und verlor ein Bein. Nach der Kriegsgefangenschaft 1945/46 kam er in das Versorgungslazarett Bad Pyrmont, wo er das reguläre, von allen Hochschulen anerkannte Abitur nachholte.
VON PETER KOBLANK (2013)

Dr. Ottmar Kling
Dr. Ottmar Kling (1990).
Foto: Wikipedia.

Physikochemie

Ab 1948 studierte er an der Universität Frankfurt/Main Chemie. Nach seinem Abschluss als Dipl.-Chemiker im Jahr 1955 war Kling technischer Mitarbeiter der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (DECHEMA).

Nach seiner Promotion im Jahr 1957 war er bis 1961 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für physikalische Chemie der Universität Frankfurt/Main, unterbrochen von einem Auslandsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 1960/61 an Dänemarks Technischer Universität in Kopenhagen.

Ab 1962 war Dr. Kling Leiter der Anwendungstechnik für optische Analysengeräte bei Carl Zeiss in Oberkochen. Dies war mit Vorträgen, Kursen und Beratertätigkeit auf dem Gebiet der Optischen Analytik im In- und Ausland verbunden. Er war Mitglied in mehreren Ausschüssen und Verbänden für chemisch-analytische Fragen.

Ab 1974 war er nebenberuflicher Lehrbeauftragter für Instrumentelle Analytik an der Hochschule Aalen, wo er zahlreiche angehende Chemiker bei ihren Diplomarbeiten begleitete.

Betriebliches Vorschlagswesen

1980 übernahm Dr. Kling die Leitung des Betrieblichen Vorschlagswesens (BVW) bei Carl Zeiss. Durch Motivation der Einreicher und Gutachter steigerte er das Volumen der Verbesserungsvorschläge (VV) auf damals beachtliche 400 VV pro Jahr. Auf Seminaren beim Deutschen Institut für Betriebswirtschaft e.V. (dib) in Frankfurt/Main und beim Haus der Technik e.V. in Essen hatten BVW-Experten aus ganz Deutschland Gelegenheit, von den in der Praxis bewährten Verfahrensweisen von Dr. Kling zu lernen.

Weltweit erste BVW-Standardsoftware

Schon 1984 erkannte er die Möglichkeiten, die sich mit dem damals neuen IBM Personal Computer eröffneten. Die allererste BVW-Software auf einem Personal Computer lief bei Carl Zeiss und war unter dem damaligen zeichenorientierten Betriebssystem DOS entwickelt worden. Damit war der Grundstein für die weltweit erste Standardsoftware für das Betriebliche Vorschlagswesen gelegt, die 1986 unter dem Namen Das BVW Programm. vorgestellt wurde, die wiederum der Vorgänger der heutigen Koblank ® e-Ideenmanagement Software ist.

Qualitätszirkel

Dr. Kling war sich darüber bewusst, dass partizipative Optimierungssysteme, für die sich heute der Begriff Ideenmanagement eingebürgert hat, zusätzlich zu dem auf spontaner Ideenfindung basierenden BVW einer zweiten, teamorientierten Komponente zum systematischen Suchen nach Verbesserungsmöglichkeiten bedürfen. Daher arbeitete er bei Carl Zeiss von Anfang an in der Leitungsgruppe für Qualitätszirkel (QZ) mit und war ab 1985 Koordinator der QZ. Die Qualitätszirkel waren Vorläufer dessen, was heute in vielen Unternehmen unter der Bezeichnung KVP-Teams praktiziert wird.

Ruhestand

1990 beendete Dr. Kling seine Berufs- und Lehrtätigkeit. Als er 2005 in seinem 80. Lebensjahr nach schwerer Krankheit verstarb, hinterließ er seine Frau, die Apothekerin Paula Kling (* Schilling), und seine zwei Söhne Andreas und Holger.


Rückblick: BVW 1984

Das Betriebliche Vorschlagswesen bei Carl Zeiss kann heute auf eine über 80jährige Geschichte verweisen. Zwar wurde es erst 1952 in Oberkochen, dem heutigen Sitz des Stiftungsunternehmens, eingeführt, doch schon 1903 forderte die Geschäftsleitung, damals noch in Jena, die Mitarbeiter durch einen Anschlag auf, "Vorschläge zur Verbesserung der Betriebseinrichtungen zur Erzielung von Ersparnissen irgendwelcher Art, kurz zur Hebung und Entwicklung des Unternehmens, zu unterbreiten".

PC-Magazin
PC-Magazin 32/1985
Heute ist Dr. Ottmar Kling für das Betriebliche Vorschlagswesen zuständig. Seit der Übernahme dieser Aufgabe vor fünf Jahren hat er es durch Engagement und Einfühlungsvermögen verstanden, die Zahl der eingereichten Vorschläge (Motto: Die Zeiss-Brille gegen Betriebsblindheit) zu verdoppeln. In die Welt der Fachausdrücke führt er schmunzelnd wie folgt ein: "Bei uns heißt das Betriebliche Vorschlagswesen BVW, ein Verbesserungsvorschlag VV und der BBV schließlich, bin ich selbst. Das ist der Beauftragte für das Betriebliche Vorschlagswesen."

Zeit für die Aktivierung der Mitarbeiter

Um nicht zu viel Zeit auf die Verwaltung der knapp 400 pro Jahr eingereichten Ideen verwenden zu müssen, hat sich Kling schon früh um eine DV-Lösung für das BVW gekümmert. "Ich möchte meine Zeit für die Aktivierung der Mitarbeiter verwenden", bekräftigt er und verweist stolz auf seinen IBM-PC/XT, mit dem er nun schon seit dem Herbst 1984 arbeitet.

Nicht immer hatte Kling so viel Gelegenheit, seine Gedanken auf Inhaltliches zu lenken. Ein umfangreiches Karteikartensystem, mit dem nicht nur eingereichte Ws erfasst, sondern auch Termine verfolgt, Prämienbescheide oder Ablehnungen erstellt und nicht zuletzt auch bereits ältere Vorschläge aufgrund eines ausgeklügelten Suchsystems wiederauffindbar gemacht werden mussten, nahm viel Zeit in Anspruch.

Auf der Suche nach Software

Kling ging auf die Suche nach einem Programm, das ihn von Verwaltungsarbeit befreit. Er besuchte viele seiner Kollegen, die er aus dem DIB kannte. Im Deutschen Institut für Betriebswirtschaft tauschen die Beauftragten für das Verbesserungsvorschlagswesen regelmäßig ihre Erfahrungen aus. Auch der Zeiss-Beauftragte hat dort schon Vorträge gehalten. Was er jedoch bei seinen Kollegen sah, löste sein Problem nicht:

"Verschiedene Firmen haben entsprechende Verwaltungsprogramme im Einsatz. Aber bei kleineren Systemen, die auf spezieller Hardware laufen, hätte ich Durchsetzungsschwierigkeiten bei meiner DV-Abteilung bekommen und andere Programme waren einfach eine Schuhnummer zu groß für uns." Was also tun?

Kontakt mit Peter Koblank

Kling nahm Kontakt mit Peter Koblank auf. Der Aalener Geschäftsleiter der SES Electronics-GmbH ist schon lange Zeiss-DV-Partner für IBM Personal Computer und fand sich schnell bereit, ein BVW-Programm für den IBM-PC zu entwickeln. Kling erstellte ein Grobkonzept und die SES entwickelte ein Programm, das heute eine Obermenge all der Pakete ist, die Kling bei seinen DIB-Kollegen sah. Im September letzten Jahres war es dann so weit. Kling bekam einen PC/XT mit dem BVW-Paket. Vielleicht kennzeichnend für den Arbeitsplatz eines BBV ist, dass auf seinem Monitor eine getönte Glasscheibe von Schott angebracht ist. Wenn sie sich als geeigneter Blendschutz erweist, werden wohl bald mehr solcher Scheiben bei Zeiss zu finden sein. Insgesamt sind dort immerhin 70 IBM-PCs installiert.

Screenshot einer Maske der damaligen BVW-Software

Screenshot einer Maske der damaligen BVW-Software

Zunächst führte Kling noch in Doppelarbeit das Karteisystem weiter, damit alte Vorschläge nicht verloren gehen. Heute wird nur noch in Ausnahmefällen nicht der PC zu Rate gezogen. Seine Ansprüche an das System fasst der BBV so zusammen: "Das Programm sollte umfangreich sein und mir beispielsweise auch die statistischen Auswertungen für das DIB abnehmen. Andererseits musste es einfach zu bedienen sein, denn ich verstehe nichts von EDV. Ich will ein Auto mit dem ich fahren kann, ohne erst KFZ-Mechaniker-Meister werden zu müssen."

Die Benutzerführung und das Programm der SES erfüllen die gestellten Bedingungen. Über eine Batch-Datei wurde eine kleine Menüführung gebastelt, die neben dem BVW-Programm auch das Textpaket Wordstar und einige DOS-Tools wie Sichern und Formatieren von Disketten umfasst.

Noch kein Anschluss zum Rechenzentrum

Noch nicht realisiert ist der Anschluss an das Rechenzentrum. "Ich brauche zwar ein paar Personaldaten, aber selbstverständlich längst nicht alle. Außerdem entstehen in meinem Programm keine Daten, die firmenweit nutzbar wären. In ferner Zukunft könnte man trotzdem vielleicht etwas finden, wo der Anschluss an den Großrechner sinnvoll ist: doch noch die Übernahme der benötigten Daten beispielsweise; oder auch eventuell der DFÜ-Verkehr mit unseren anderen Werken", überlegt Kling.

Das BVW-Programm arbeitet menügesteuert. Es ist in Cobol geschrieben und bezieht geschickt die Funktionstasten in die Arbeit ein. Unter einer Merk- und Suchzeile, in die der Benutzer die aktuelle Stammnummer, die Nummer des Verbesserungsvorschlags sowie einen Suchtext und die Kostenstelle eingeben kann, zeigt das Hauptmenü die vier Arbeitsbereiche: Verwalten und Anzeigen einzelner Vorschläge und Personendaten, Übersichten, Listen und Briefe.

Im Wesentlichen werden zwei Dateien verwaltet: eine Personal-Datei, in der sowohl Gutachter als auch Einreicher geführt werden und die Datei der Verbesserungsvorschläge selbst. Ergänzt wird dieses System durch eine Fülle von Textbausteinen, die mit Wordstar erstellt werden.

Automatische Eingangsbestätigungen

Ein eingereichter Vorschlag wird bei der Annahmeprüfung mit Datum, Adresse, Kostenstelle des Einreichers und Aussagen für Statistiken (Mann/Frau, Arbeiter/Angestellter etc.) ergänzt. Nach der Prioritätsprüfung, in der Überschneidungen mit anderen Vorschlägen kontrolliert werden, bekommt der Vorschlag eine Nummer, die ihn nun im System ständig begleitet. Kling hat sich einiges ausgedacht, diese Nummer zur Motivation der Belegschaft zu nutzen. Jeder zehnte Vorschlag wird mit einer kleinen Prämie bedacht. Jeder Ersteinreicher erhält ein Präsent.

Dr. Kling
Dr. Klings IBM "XT" (Baujahr 1984) hatte einen Intel 8088-Prozessor, 256 KB Hauptspeicher, 10-MB-Festplatte und ein 360-KB-Floppy Disk-Laufwerk. Gedruckt wurde auf einem Epson Matrixdrucker mit Endlospapier.
Die automatisch erstellte Eingangsbestätigung enthält über Textbausteine jeweils die Benachrichtigung des Einreichers, ob und mit welchem Präsent er überrascht wird. Alle zwei Monate bekommt er dann einen Zwischenbescheid, in welcher Phase sein Vorschlag steht.

Automatische Terminverfolgung

Damit diese Bearbeitungsphase eines Vorschlags nicht zu lang währt, gibt es Mahnbescheide an die Gutachter, die einen Vorschlag bewerten sollen und ihn vergessen. "Es kommt schon mal vor, dass so ein Vorschlag auf dem Schreibtisch vergraben wird", gesteht Kling. Zur Erinnerung würden dann diese Briefe verschickt. "Termine sind nur Termine, wenn sie auch verfolgt werden", doziert der BBV. Er habe zwar keine Weisungsbefugnis gegenüber den Gutachtern, aber so eine Erinnerung habe schon ihren Effekt. Wenn man mit dem gelernten Chemiker redet, der früher Leiter einer Zeiss-Forschungs- und Entwicklungsabteilung war, merkt der aufmerksame Zuhörer allerdings, dass nicht nur die programmerstellten Mahnungen ihren Effekt haben. Kaum ein Gutachter wird einer persönlichen Erinnerung durch den angesehenen BBV widerstehen können. Der Computer ist eben nur Hilfsmittel.

Statistiken

Statistische Auswertungen sind die Stärken des Systems. Keine mühselig zusammengetragenen Strichlisten und Kolonnenadditionen mehr. Auch die Auswertungen für das DIB sind nun auf Knopfdruck zur Hand, wenn die nächste Tagung ansteht. "Diese Tätigkeit war immer eine der aufwendigsten", erinnert sich Kling. "Aber ich möchte die Zahlen zum Sprechen bringen." Heute ist er froh, dass über Statusabfragen die einzelnen VVs schnell eingeordnet werden. Wie viele Vorschläge wurden eingereicht, wie viel prämiert, wie viele sind in Bearbeitung, welche Prämien wurden gezahlt.

"Der älteste, noch offene Vorschlag ist aus dem Jahr 1980", berichtet der erfahrene Zeissianer. "Der Einreicher ist bereits gestorben, aber die Erben haben natürlich einen Anspruch, wenn es zur Realisierung kommt." Erheblicher Einführungsaufwand und viele Konsequenzen, die wahrscheinlich dem Einreicher überhaupt nicht klar waren, haben den "Veteran-VV" verursacht. In der Regel ist die Bearbeitung eines Vorschlags in zwei Monaten abgeschlossen.

Prüfungsausschuss und Prämienzahlung

Auch der Prüfungsausschuss profitiert von der Rationalisierung in der Verwaltung der VVs. Vor jeder Sitzung erstellt Kling eine Liste der zur Entscheidung anstehenden Vorschläge, ergänzt durch einige Basisdaten und einen kurzen Kommentar. Durch handschriftlich eingetragene Entscheidungen wird die Aufstellung zum Sitzungsprotokoll.

Bis 200 Mark sind Prämien steuerfrei. Kling lässt es sich nicht nehmen, diese persönlich zu überreichen. Damit auch die Buchhaltung über Prämienausschüttungen informiert ist, erstellt das Programm eine nach Lohn und Gehalt getrennte Liste, die eine Übersicht über Prämien und eventuelle Vorschüsse gibt.

"Eine Überspielung der Daten in die Buchhaltung wäre den Realisierungsaufwand nicht wert", konstatiert Kling. Schon die übersichtliche Liste tue da bessere Dienste als seine vorherigen handschriftlichen Aufzeichnungen. Und noch einen Grund gibt es für den Verzicht auf die Buchhaltungskopplung. Das BVW-Paket wird von SES seit der Realisierung auch allgemein vermarktet. Das Plazet von Zeiss gibt es, denn man ist überzeugt von dem Produkt.

Quelle: Thea Wermelskirchen: Zeiss-Brille gegen Betriebsblindheit, in: PC-Magazin 32 (1985) S. 58-60. Faksimile PDF 2980 KB


Dokumente und Links

Chemie

HTMLBedeutung isosbestischer Punkte für die spektrophotometrische Untersuchung chemischer Zeitreaktionen und Gleichgewichte
Angewandte Chemie 68 (1956), S. 667-670

HTMLÜber die Zersetzung des Tris-äthylendiamin-chrom(III)-komplexions in wäßriger Lösung als Dunkel- und Lichtreakion
Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie 287 (1956), S. 296-312

HTMLKinetik und Mechanismus der Aquotisierung des Tris-Äthylendiamin-Chrom(III)-Komplexions in wässriger, perchlorsaurer Lösung
Zeitschrift für physikalische Chemie Neue Folge 16 (1958), S. 14-38

HTMLDie Aquotisierung von [Cren3]3+ in wässriger perchlorsaurer Lösung
Journal of Inorganic and Nuclear Chemistry 8 (1958), S. 320–331

HTMLÜber Tris-trimethylendiamin-Komplexe des dreiwertigen Chroms
Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie 302 (1959), S. 1-9

HTMLKinetische Untersuchungen an Chrom (III)-Komplexen
Zeitschrift für Physikalische Chemie Neue Folge 24 (1960), S. 307-366

HTMLDie Bedeutung isosbestischer Punkte für die spektralphotometrische Untersuchung chemischer Reaktionen
Zeitschrift für Elektrochemie 65 (1961), S. 142-149

PDFDie Messung der Rotationsdisperson als Hilfsmittel für die Untersuchung chemischer Zeit- und Gleichgewichtsreaktionen
Acta Chemica Scandinavica 15 (1961), S. 229-230 PDF 234 KB

PDFReactivity of Coordinated Substances. I. The Oxidation of EDTA Bound in the Cr(III) EDTA Complex by Permanganate Ion
Acta Chemica Scandinavica 15 (1961), S. 453-454 PDF 258 KB

PDFÜber die Rotationsdispersion von Tris-Diamin-Chrom(III)-Komplexen
Acta Chemica Scandinavica 15 (1961), S. 704-707 PDF 390 KB

HTMLKomplexverbindungen des dreiwertigen Chroms mit höheren aliphatischen Diaminen
Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie 309 (1961), S. 245-257

HTMLÜber Aminkomplexe des dreiwertigen Chroms
Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie 313 (1961), S. 187-192

HTMLZur Ermittlung von Quantenausbeuten photochemischer Reaktionen unter Berücksichtigung der inneren Lichtfilterwirkung
Berichte der Bunsengesellschaft für physikalische Chemie 67 (1963), S. 883-892

HTMLErwiderung zu der vorstehenden Arbeit von O. Kling, E. Nikolaiski und H. L. Schläfer
Berichte der Bunsengesellschaft für physikalische Chemie 67 (1963), S. 892-893

PDFDie optische Aktivität und ihre Anwendung in der analytischen Chemie
Harald Volkmann (Hrsg.): 75 Jahre Abteilung für Optische Messinstrumente 1893-1968, Oberkochen 1968, S. 160-166

HTMLAnreicherung von Spurenelementen zur Atomabsorptionsspektralanalyse
Materialwissenschaft und Werkstofftechnik 1 (1970) 3, S. 142-148

HTMLAnforderungen an die quantitative Auswertung von Disc-Elektrophoresen in der biochemischen Analytik
Fresenius' Zeitschrift für analytische Chemie 270 (1974), S. 120-124

Ideenmanagement

HTMLWas tut ein PC beim BVW?
Zeiss im Bild 4 (1985), S. 5-6

PDFDer Einsatz eines Personal-Computers zur EDV-unterstützten Verwaltung des BVW bei Carl Zeiss
Betriebliches Vorschlagswesen 1 (1986), S. 24-34 PDF 3430 KB

PDFZeiss-Brille gegen Betriebsblindheit
PC-Magazin 32 (1985), S. 58-60 PDF 3430 KB

PDFEDV-gestütztes Bearbeitungs- und Informations-System für das Betriebliche Vorschlagswesen
Deutsches Institut für Betriebswirtschaft e.V., Frankfurt 1986 PDF 604 KB

PDFVom Betrieblichen Vorschlagswesen zum Ideenmanagement
Haus der Technik e.V., Essen 1988 PDF 604 KB

PDFBrief vom 30. August 2000
PDF 841 KB

Sonstiges

PDF  Lebenslauf
Aus dem Nachlass. PDF 683 KB

PDFBeruflicher Werdegang
Aus dem Nachlass. PDF 768 KB

HTMLOttmar Kling
Wikipedia

Veröffentlichungen

  • (mit H. L. Schläfer): Bedeutung isosbestischer Punkte für die spektrophotometrische Untersuchung chemischer Zeitreaktionen und Gleichgewichte. In: Angewandte Chemie 68 (1956), S. 667-670
  • (mit H. L. Schläfer): Über die Zersetzung des Tris-äthylendiamin-chrom(III)-komplexions in wäßriger Lösung als Dunkel- und Lichtreaktion. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie 287 (1956), S. 296-312
  • (mit H. L. Schläfer): Kinetik und Mechanismus der Aquotisierung des Tris-Äthylendiamin-Chrom(III)-Komplexions in wässriger, perchlorsaurer Lösung (Dissertation). In: Zeitschrift für physikalische Chemie Neue Folge 16 (1958), S. 14-38
  • (mit H. L. Schläfer): Die Aquotisierung von [Cren3]3+ in wässriger perchlorsaurer Lösung. In: Journal of Inorganic and Nuclear Chemistry 8 (1958), S. 320–331
  • (mit H. L. Schläfer): Über Tris-trimethylendiamin-Komplexe des dreiwertigen Chroms. In: Zeitschrift für anorganische Chemie 302 (1959), S. 1-9
  • (mit H. L. Schläfer / L. Mähler / H. P. Opitz): Kinetische Untersuchungen an Chrom (III)-Komplexen. Kinetik und Mechanismus der Aquotisierung des Äthylendiamindioxalato-Chrom(III)-Komplexions in wässriger, perchlorsaurer Lösung. In: Zeitschrift für Physikalische Chemie Neue Folge 24 (1960), S. 307-366
  • (mit H. L. Schläfer): Die Bedeutung isosbestischer Punkte für die spektralphotometrische Untersuchung chemischer Reaktionen. In: Zeitschrift für Elektrochemie 65 (1961), S. 142–149
  • Die Messung der Rotationsdisperson als Hilfsmittel für die Untersuchung chemischer Zeit- und Gleichgewichtsreaktionen. In: Acta Chemica Scandinavica 15 (1961), S. 229-230
  • (mit M. T. Beck): Reactivity of Coordinated Substances. I. The Oxidation of EDTA Bound in the Cr(III) EDTA Complex by Permanganate Ion. In: Acta Chemica Scandinavica 15 (1961), S. 453-454
  • (mit F. Woldbye): Über die Rotationsdispersion von Tris-Diamin-Chrom(III)-Komplexen. In: Acta Chemica Scandinavica 15 (1961), S. 704-707
  • (mit H. L. Schläfer): Komplexverbindungen des dreiwertigen Chroms mit höheren aliphatischen Diaminen. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie 309 (1961), S. 245–257
  • (mit H. L. Schläfer): Über Aminkomplexe des dreiwertigen Chroms. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie 313 (1961), S. 187-192
  • (mit E. Nikolaiski / H. L. Schläfer): Zur Ermittlung von Quantenausbeuten photochemischer Reaktionen unter Berücksichtigung der inneren Lichtfilterwirkung. In: Berichte der Bunsengesellschaft für physikalische Chemie 67 (1963), S. 883-892
  • (mit M. Kortüm): Photometer-Praktikum Klinische Chemie. Photometrie und Flammenemission. Carl Zeiss, Oberkochen 1963
  • Optische Analysenmethoden in der Lebensmittelchemie. In: Zucker- und Süßwarenwirtschaft 20 (1967 3, S. 108 ff
  • Die optische Aktivität und ihre Anwendung in der analytischen Chemie. In: Harald Volkmann (Hrsg.): 75 Jahre Abteilung für Optische Messinstrumente 1893-1968, Oberkochen 1968, S. 160-166
  • Die Farbmessung von Edelsteinen mit dem Remissions-Spektralphotometer. In: Goldschmiede-Zeitung 5 (1968), S. 512-513
  • (mit M. Mächler): Beispiele hoher Auflösung bei der Messung der magneto-optischen Rotationsdispersion. In: Zeiss Mitteilungen 4 (1968) 10, S. 422-428
  • Die Feinstruktur der natürlichen Rotationsdispersion der langwelligen Interkombinationsbanden von Chrom-Komplexen. In: Zeiss-Mitteilungen 4 (1968) 10, S. 429-436
  • Das Zeiss-Photometersystem P 4. In: Das Ärztliche Laboratorium, 15 (1969) 3, S.99-105
  • (mit R. Caly / H. Prückl): Die Farbgraduierung geschliffener Diamanten mit dem Remissions-Spektralphotometer. In: Zeiss-Mitteilungen 5 (1970) 5. S. 213-233
  • (mit H. Prugger): Anreicherung von Spurenelementen zur Atomabsorptionsspektralanalyse. In: Materialwissenschaft und Werkstofftechnik 1 (1970) 3, S. 142-148
  • (mit M. Kortüm): Fehlerquellen bei der Harnsäurebestimmung im Serum mit Uricase und Absorptionsmessung im UV. In: Ärztliches Labor 18 (1972) 2, S. 33-36
  • Optische Analysenverfahren im klinisch-chemischen Laboratorium. In: Technik in der Medizin 1971, S. 45-51
  • Problems of Quantitative Evaluation of Disc Pherograms. In: R. C. Allen / H. R. Maurer: Electrophoresis and Isoelectric Focusing in Polyacrylamide Gel. Advances of Methods and Theories, Biochemical and Clinical Applications. W. de Gruyter, Berlin/New York 1974
  • Anforderungen an die quantitative Auswertung von Disc-Elektrophoresen in der biochemischen Analytik. In: Fresenius' Zeitschrift für analytische Chemie 270 (1974), S. 120-124
  • The Optical Evaluation of Analytical Separation Techniques in Micro and Trace Analysis. In: Techno-Germa Referat 151/040, Peking 1975
  • Modern Techniques for Color Measurement and Waste Minimization by Dye Formula Calculation. In: Techno-Germa Referat 810/012, Peking 1975
  • Methoden und Arbeitsanleitungen der Trinkwasser-Analytik. Carl Zeiss, Oberkochen 1976, A 50-825
  • Messung von Konzentration und Zusammensetzung (Spektralphotometrie). In: Paul Profos, Handbuch der industriellen Messtechnik, Vulkan-Verlag W. Classen, Essen 1978 (2. Auflage)
  • Forschung und Entwicklung im Wasserwesen. Problematik und Instrumente der Förderung von Forschung aus Sicht der Industrie. In: Wasser Berlin '77, Kongressvorträge, Colloqium Verlag, Berlin 1978
  • (mit Börtzler, Olivier u.a.): Bestimmungsgrenzen von Wasserinhaltsstoffen. In: wlb Wasser, Luft und Betrieb 3 (1979), S. 16-18
  • Was tut ein PC beim BVW? In: Zeiss im Bild 4 (1985), S. 5-6.
  • (mit Peter Koblank): Der Einsatz eines Personal-Computers zur EDV-unterstützten Verwaltung des BVW bei Carl Zeiss. In: Betriebliches Vorschlagswesen 1 (1986), S. 24-34.

Dieser 2005 entstandene und 2013 unter Mithilfe von Paula Kling erweiterte Artikel ist Teil der Online-Edition Best of Koblank.